Ist der Semmering das Kitzbühel der Damen? Erich Schabus vom Niederösterreich-Tourismus ist überzeugt davon:
"Niederösterreich hat der Schiwelt wieder gezeigt, dass sie schönsten Damenrennen hier stattfinden. Der wirtschaftliche Erflog ist gegeben, denn allein der Weltcup selbst bringt drei Millionen Euro Umsatz und der Werbeeffekt ist sowieso unbezahlbar. Die österreichischen Erfolge dazugerechnet: was will man mehr."
10.000 Fans beim Riesentorlauf, 13.000 beim Nacht-Slalom - ein Erfolg allein aufgrund der hohen Zuschauerzahlen vor Ort. Die Bilder vom Zauberberg Semmering im Fernsehen - eine tolle Werbung für die Region Semmering. Dazu perfekte Pistenverhältnisse und die sehr guten Ergebnisse der Niederösterreicherin Kathrin Zettel, die den sportlichen Erfolg sicherstellte.
Der Semmering ist dabei, seinen Ruf als "Kitzbühel der Damen" aufzubauen.
Der Semmering liegt an der Grenze zwischen Niederösterreich und Steiermark. Bekannt ist der Zauberberg wegen der Eisenbahn über den Semmering, als Erholungsgebiet mit wunderschönen Hotels aus der Jahrhundertwende und der beeindruckenden Naturlandschaft.
Dienstag, 30. Dezember 2008
Dienstag, 14. Oktober 2008
Kommt der Semmering-Basistunnel?
Die unendliche Geschichte des Semmering-Tunnels geht weiter! Eine neue Trasse soll her. Das Trassenauswahlverfahren für den "Semmering-Basistunnel neu" ergab im April unter 13 Möglichkeiten als beste Variante die Trasse Pfaffensattel.
Diese Tunneltrasse verläuft in einem Bogen unter dem Eichberg nach Süden, quert unterirdisch das Auebachtal, passiert den Großen Otter und umfährt Trattenbach in einem weiten Bogen. Auf steirischer Seite ist der Verlauf bis zur Einmündung in den Bahnhof Mürzzuschlag fast geradlinig.
aktuell ist man im Stadium der vertiefenden Planung. Diese benötigt man, weil von der Umweltverträglichkeitsprüfung über die eisenbahnrechtliche Baugenehmigung bis zum Wasserrecht zahlreiche Bewilligungen eingeholt werden müssen, damit dieses Projekt nicht das selbe Schicksal erleidet wie der erste Anlauf.
Neben der ÖBB-Infrastruktur Bau AG arbeiten eine Menge Büros und Firmen an den Vorbereitungen und Planungen. Unter anderem werden Erkundungsbohrungen bis in gut 700 Meter und umfangreiche Vermessungsarbeiten durchgeführt. Im erweiterten Trassenbereich werden die Beobachtungen bei Brunnen, Quellen und Wasserversorgungsanlagen verstärkt.
Bei einigen Häusern werden Erschütterungs- und Lärmmessungen durchgeführt. Die vorhandenen Klima- und Luftdaten werden erweitert, im Bereich von Feuchtgebieten erfolgen zusätzliche Kartierungen von Fauna und Flora. Vor allem dem Wasserhaushalt will man verstärkt Aufmerksamkeit widmen.
Dem Semmering, den Naturschützern, den Denkmalschützern, und vor allem den Anrainern wäre eine gute, solide Lösung nur zu wünschen!
Diese Tunneltrasse verläuft in einem Bogen unter dem Eichberg nach Süden, quert unterirdisch das Auebachtal, passiert den Großen Otter und umfährt Trattenbach in einem weiten Bogen. Auf steirischer Seite ist der Verlauf bis zur Einmündung in den Bahnhof Mürzzuschlag fast geradlinig.
aktuell ist man im Stadium der vertiefenden Planung. Diese benötigt man, weil von der Umweltverträglichkeitsprüfung über die eisenbahnrechtliche Baugenehmigung bis zum Wasserrecht zahlreiche Bewilligungen eingeholt werden müssen, damit dieses Projekt nicht das selbe Schicksal erleidet wie der erste Anlauf.
Neben der ÖBB-Infrastruktur Bau AG arbeiten eine Menge Büros und Firmen an den Vorbereitungen und Planungen. Unter anderem werden Erkundungsbohrungen bis in gut 700 Meter und umfangreiche Vermessungsarbeiten durchgeführt. Im erweiterten Trassenbereich werden die Beobachtungen bei Brunnen, Quellen und Wasserversorgungsanlagen verstärkt.
Bei einigen Häusern werden Erschütterungs- und Lärmmessungen durchgeführt. Die vorhandenen Klima- und Luftdaten werden erweitert, im Bereich von Feuchtgebieten erfolgen zusätzliche Kartierungen von Fauna und Flora. Vor allem dem Wasserhaushalt will man verstärkt Aufmerksamkeit widmen.
Dem Semmering, den Naturschützern, den Denkmalschützern, und vor allem den Anrainern wäre eine gute, solide Lösung nur zu wünschen!
Montag, 15. September 2008
Studie zur Region Rax-Schneeberg
Forschungsprojekt PARLAVIS: Die Landschaft von morgen mittels Simulationsprozessen sichtbar machen.
Wie wird sich die Landschaft in der Region Rax-Schneeberg in den nächsten Jahrzehnten verändern? Den Versuch, diesen Prozess zu visualisieren, unternahm die Universität für Bodenkultur in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien. Die Ergebnisse des Projekts werden am Dienstag, den 16. September, in Nasswald präsentiert.
Landschaftsvisualisierung als gemeinsame Sprache für zukünftige Entwicklungen
Die Landschaft von morgen in der Region Rax-Schneeberg und ihr Wandel im Laufe der Zeit stand im Blickpunkt eines Forschungsprojektes im Rahmen von "proVISION - Vorsorge für Natur und Gesellschaft", eines Programms des Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung. Über zwei Jahre wurden von der Universität für Bodenkultur im Rahmen des Projekts "PARLAVIS" digitale Luftbilder der Region geschossen und mit aldwachstumsmodellen zu einem Simulationsmodell verknüpft.
Ziel des Projektes war es, durch die bildliche Darstellung Planungen bzw. deren Auswirkungen auf die Natur für alle greifbar und erfassbar zu machen und Missverständnisse bei der Interpretation von abstrakten und schematisierten Darstellungen zu verhindern. Die gute Bildqualität der digitalen Aufnahmetechnik auch bei schwierigen Beleuchtungsverhältnissen sowie die Verwendung eines vierten Farbkanals, die "Echtfarben- und Infrarotbilder" bei den Flügen ermöglichten, brachten die notwendigen qualitativen Verbesserungen gegenüber alten Luftbildern und machten fotorealistische Darstellungen erst möglich.
Wie wird sich die Landschaft in der Region Rax-Schneeberg in den nächsten Jahrzehnten verändern? Den Versuch, diesen Prozess zu visualisieren, unternahm die Universität für Bodenkultur in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien. Die Ergebnisse des Projekts werden am Dienstag, den 16. September, in Nasswald präsentiert.
Landschaftsvisualisierung als gemeinsame Sprache für zukünftige Entwicklungen
Die Landschaft von morgen in der Region Rax-Schneeberg und ihr Wandel im Laufe der Zeit stand im Blickpunkt eines Forschungsprojektes im Rahmen von "proVISION - Vorsorge für Natur und Gesellschaft", eines Programms des Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung. Über zwei Jahre wurden von der Universität für Bodenkultur im Rahmen des Projekts "PARLAVIS" digitale Luftbilder der Region geschossen und mit aldwachstumsmodellen zu einem Simulationsmodell verknüpft.
Ziel des Projektes war es, durch die bildliche Darstellung Planungen bzw. deren Auswirkungen auf die Natur für alle greifbar und erfassbar zu machen und Missverständnisse bei der Interpretation von abstrakten und schematisierten Darstellungen zu verhindern. Die gute Bildqualität der digitalen Aufnahmetechnik auch bei schwierigen Beleuchtungsverhältnissen sowie die Verwendung eines vierten Farbkanals, die "Echtfarben- und Infrarotbilder" bei den Flügen ermöglichten, brachten die notwendigen qualitativen Verbesserungen gegenüber alten Luftbildern und machten fotorealistische Darstellungen erst möglich.
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